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Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung tauschen beim Aktionstag am 24. September Arbeitsplatz mit Mitarbeitenden aus anderen Branchen

Der diesjährige Aktinstag findet am 24. September statt.

Das BWMK beteiligt sich erneut am bundesweiten Aktionstag Schichtwechsel und bringt Menschen mit und ohne Behinderungen für einen Tag in den Arbeitsalltag des jeweils anderen. Am Donnerstag, 24. September 2026, öffnen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Verwaltungen, Unternehmen und Behörden ihre Türen, um neue Perspektiven der beruflichen Teilhabe zu ermöglichen.

Anmeldungen sind jederzeit per E-Mail an annika.weber@bwmk.org möglich.

„Wir brauchen in unserer Gesellschaft weiterhin mehr Inklusion, Respekt und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Und natürlich mehr Sichtbarkeit. Ich freue mich daher sehr, dass der bundesweite Aktionstag Schichtwechsel so erfolgreich geworden ist. Er zeigt, dass Teilhabe und gleiche Chancen für alle nicht nur verbriefte Rechte darstellen, sondern eine echte Bereicherung sind. Der Aktionstag erinnert uns auch daran, Barrieren weiter abzubauen und Inklusion konsequent weiter voranzubringen.“ Mit diesen Worten würdigte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas die Bedeutung des Aktionstages Schichtwechsel, der sich seit Jahren zu einem bundesweiten Forum für gute Beispiele des gelungenen Miteinanders in der Arbeitswelt entwickelt hat.

Das BWMK gehört erneut zu den teilnehmenden Sozialunternehmen. Beschäftigte aus Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes wechseln für einen Tag in Werkstätten, Tagesförderstätten und andere Leistungsangebote des BWMK. Dort lernen sie die Einrichtungen als Orte qualifizierter Arbeit und beruflicher Teilhabe kennen und arbeiten selbst mit. Im Gegenzug erhalten Menschen mit Behinderungen Einblicke in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, erkunden neue Berufsfelder und knüpfen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

Der Reiz des Formats liegt im Perspektivwechsel. Über das gemeinsame Thema Arbeit entstehen Begegnungen, die im Alltag selten sind. Sie schaffen Raum für Gespräche, machen Fähigkeiten sichtbar und tragen dazu bei, Vorurteile und Klischees auf beiden Seiten abzubauen.

Es gibt bereits zahlreiche Anmeldungen: Unter anderem haben die Baugesellschaft Hanau, der Maschinenbauer Mato, Heraeus Hanau, HBS-Heizungstechnik und der HANAUER ANZEIGER ihre Teilnahme zugesagt. Weitere Unternehmen und Institutionen aus der Region sind eingeladen, sich am Schichtwechsel zu beteiligen.

Mit seiner erneuten Beteiligung versteht das BWMK den Schichtwechsel nicht als symbolischen Aktionstag, sondern als praktische Einladung zum Dialog. „Wo Menschen miteinander arbeiten, entstehen Verständnis, Vertrauen und nicht selten neue Perspektiven für ein inklusives Arbeitsleben“, erklärt Annika Weber vom Orga-Team.

Hintergrund:
Der bundesweite Aktionstag Schichtwechsel wird seit 2019 von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) koordiniert. Entwickelt wurde das Format bereits 2017 von den 16 Berliner Werkstätten gemeinsam mit ihrer Landesarbeitsgemeinschaft. Die Resonanz wächst kontinuierlich: Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit rund 370 Werkstätten und insgesamt 4.800 Menschen – darunter 2.700 Beschäftigte aus Werkstätten und 2.100 Tauschpartnerinnen und Tauschpartner aus Unternehmen. Damit wurde die Rekordbeteiligung der Vorjahre erneut übertroffen.

Weitere Informationen zum Aktionstag 2026

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