„Möglichmacher“ für mehr gesellschaftliche Teilhabe

27 Nachwuchskräfte starten in der BWMK-Gruppe

27 junge Menschen wurden zum Berufsstart in der BWMK-Gruppe begrüßt.

Mit einem gemeinsamen Auftakt im inklusiven Bildungscampus Blauhaus in Hanau hat für 27 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Sie starten ihre Ausbildung oder ihr duales Studium in der BWMK-Gruppe – einem Sozialunternehmen, das Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

In den kommenden Jahren werden die Nachwuchskräfte unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen. Das Spektrum reicht von Begleitung, Bildung, Arbeit und Beratung bis hin zum Wohnen. Damit erhalten sie Einblicke in ein Unternehmen, dessen Arbeit ebenso vielfältig ist wie die Lebensentwürfe der Menschen, die es begleitet.

Bei der Begrüßung bezeichnete Geschäftsführerin Mareike Meister die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als „Möglichmacher“. Ihre künftige Aufgabe werde es sein, Menschen mit Behinderungen dabei zu unterstützen, ihre Talente zu entdecken, sich weiterzuentwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft selbstbestimmt einzunehmen. „Sie bringen neue Perspektiven, Kreativität und Ideen mit“, sagte Meister. Gerade der Blick von außen und die Sichtweisen der jungen Generation seien für die Weiterentwicklung des BWMK von großer Bedeutung. Sie ermutigte die Nachwuchskräfte, Fragen zu stellen, Gewohntes zu hinterfragen und eigene Impulse einzubringen. Innovation entstehe dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und Veränderungen mitgestalten.

Zum Einstieg absolvieren die neuen Auszubildenden und dual Studierenden eine gemeinsame Startwoche. Sie lernen die verschiedenen Arbeitsbereiche des BWMK ebenso kennen wie Mitarbeitende und Standorte. Bereits am ersten Tag präsentierten sich die einzelnen Unternehmensbereiche an interaktiven Mitmachstationen. Dort erhielten die Berufsstarterinnen und Berufsstarter Einblicke in die unterschiedlichen Unterstützungsangebote und konnten sich über Ziele, Arbeitsweisen und Entwicklungsmöglichkeiten informieren.

Respekt und Wertschätzung gegenüber jedem einzelnen Menschen seien die Grundlage allen Handelns, betonte Meister. Gerade in einem Sozialunternehmen gehe es nicht allein um fachliche Kompetenz, sondern ebenso um Haltung, Offenheit und die Bereitschaft, Menschen in ihrer Individualität wahrzunehmen.

Das BWMK begleitet Menschen mit Behinderungen an mehr als 60 Standorten im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau. Zum Sozialunternehmen zählen acht Tochterunternehmen, wovon fünf Inklusionsbetriebe sind. Das BWMK beschäftigt aktuell rund 850 Mitarbeitende in Voll- und Teilzeit. Weitere rund 1.100 Beschäftigte arbeiten in den Tochterunternehmen.

Für Mareike Meister ist dabei eines entscheidend: Teilhabe lasse sich nicht im Alleingang verwirklichen. Ein Sozialunternehmen sei auf starke Netzwerke angewiesen – mit Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren im Gemeinwesen. Nur gemeinsam lasse sich eine Gesellschaft gestalten, in der alle Menschen ihre Fähigkeiten einbringen und selbstverständlich dazugehören können.

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