Entwicklung beginnt mit Vertrauen
BWMK übernimmt Frühförderstelle im Ärztehaus Bad Orb / Anlaufstelle für Familien und Kinder
Die ersten Lebensjahre entscheiden oft darüber, wie gut Kinder ihre Fähigkeiten entfalten können. Wird Unterstützung frühzeitig angeboten, verbessert das nicht nur ihre Entwicklungschancen, sondern gibt auch Eltern Orientierung und Sicherheit. Mit der Übernahme der Frühförderstelle in Bad Orb erweitert die BWMK gGmbH ihr Angebot für Familien im Main-Kinzig-Kreis und setzt auf eine Förderung, die das Kind und sein Umfeld gleichermaßen in den Blick nimmt.
Zum 1. August 2026 hat die BWMK gGmbH mit ihrem direct-Beratungszentrum die Trägerschaft der Frühförderstelle in Bad Orb übernommen. Für die Familien bleibt Bewährtes erhalten: Die Einrichtung wird am bisherigen Standort im Ärztehaus der Spessartklinik in der Würzburger Str. in Bad Orb weitergeführt und bleibt damit ein vertrauter Anlaufpunkt.
Die Frühförderstelle wurde in den vergangenen 17 Jahren unter der Leitung ihrer Geschäftsführerin Sandra Hosse zu einer etablierten Anlaufstelle für Familien im Main-Kinzig-Kreis entwickelt. „Gemeinsam mit einem engagierten interdisziplinären Team entstand eine anerkannte Einrichtung, die zahlreiche Kinder und ihre Familien begleitet hat und für viele Familien im Main-Kinzig-Kreis zu einem verlässlichen Ansprechpartner geworden ist. Dass diese Arbeit nun unter dem Dach des BWMK fortgeführt werden kann, ist ein wichtiger Schritt für die Familien der Region“, erklärt Hosse.
Ein besonderer Dank gelte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Frühförderstelle in den vergangenen Jahren mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und viel Herz geprägt haben.
„Frühförderung gehört zu den wirksamsten Instrumenten, um Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten oder Behinderungen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die ersten Lebensjahre sind von einer außergewöhnlich hohen Lern- und Entwicklungsdynamik geprägt“, erklärt Carolin Berg, Abteilungsleiterin der Beratungs- und Frühförderstellen im BWMK.
In dieser Zeit könnten gezielte pädagogische und heilpädagogische Impulse entscheidend dazu beitragen, Fähigkeiten zu stärken, Entwicklungshemmnisse zu überwinden und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Beginn an zu fördern.

Carolin Berg leitet die
Frühförderstellen des BWMK.
Ebenso bedeutsam wie die Förderung des Kindes sei die Begleitung seiner Familie, so Berg. „Eltern und Erziehungsberechtigte erleben die Entwicklung ihres Kindes oft mit vielen Fragen, Hoffnungen und Unsicherheiten. Frühförderung schafft hier Orientierung.“ Sie vermittele Wissen, stärke die Kompetenz und unterstütze Familien dabei, die Entwicklung ihres Kindes im Alltag bewusst zu begleiten. „Nachhaltige Förderung entsteht nicht allein in der Beratung, sondern vor allem durch Anleitung und Umsetzung dort, wo Kinder leben, spielen und lernen“, so Berg.
Aus diesem Verständnis heraus orientieren sich die Förderangebote an den individuellen Stärken und Bedürfnissen jedes Kindes. Gleichzeitig setzt das BWMK in der Frühförderung auf die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen. Kinderärztinnen und Kinderärzte, Kindertagesstätten, Schulen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weitere Netzwerkpartner:innen arbeiten eng zusammen, um Förderziele gemeinsam abzustimmen und Familien verlässliche Unterstützung aus einer Hand zu ermöglichen.
