Ein voller Erfolg: Erstes Social Barcamp in Hanau zur Zukunft der sozialen Arbeit

Rund 50 Vertreter:innen aus Kommunen, Wirtschaft und sozialen Organisationen teilen und erweitern ihr Wissen/ Inhalte der Konferenz werden von Teilnehmer:innen festgelegt /BWMK als Mitveranstalter

In inspirierender Atmosphäre erlebten die Teilnehmer:innen die gelungene Premiere des Social Barcamps in Hanau.

Rund 50 Teilnehmende kamen am 26. März 2026 in der Alten Johanneskirche (AJOKI) in Hanau zum ersten Social Barcamp Rhein-Main-Kinzig zusammen. Einen Tag lang tauschten sich Fachkräfte, Fachexpertinnen und Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und sozialen Organisationen zu den drängenden Themen der Branche aus – von KI und Digitalisierung über Fachkräftegewinnung bis hin zu Burnout-Prävention. Schirmherr Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri eröffnete die Veranstaltung.



In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Dr. Bieri die Bedeutung der sozialen Arbeit für den Standort Hanau. "Dass Fachkräfte aus der gesamten Region beim ersten Barcamp in Hanau  zusammenkommen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, ist ein starkes Signal."

Das Social Barcamp folgte dem Prinzip der „Unkonferenz": Die Teilnehmenden legten die Themen und Inhalte am Morgen selbst fest. In den anschließenden Sessions wurde nicht doziert, sondern gemeinsam diskutiert, Erfahrungen geteilt und nach konkreten Lösungen gesucht. Die Bandbreite der Sessions spiegelte dabei die aktuellen Herausforderungen der Branche wider:

  • KI und Digitalisierung in der sozialen Arbeit – Welche Chancen bieten neue Technologien für den Arbeitsalltag, und wo liegen die Grenzen?
  • Finden und Binden von Mitarbeitenden – Wie gelingt es, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu halten?
  • Burnout-Prävention – Wie können Organisationen die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden besser schützen?
  • Organisationsentwicklung – Wie müssen sich soziale Träger aufstellen, um zukunftsfähig zu bleiben?



Spannender Austausch in der AJOKI Hanau.

Der intensive Dialog brachte Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit mit Akteuren aus Wirtschaft, Stiftungen und Verbänden zusammen. Expertinnen sowie Studierende bereicherten die Runde mit frischen Impulsen und Expertise. Gerade diese Mischung – über Organisations- und Branchengrenzen hinweg – machte die Gespräche so produktiv. Das entstandene Netzwerk soll auch über die Veranstaltung hinaus bestehen bleiben.
"Ich habe zum ersten Mal an einem Barcamp teilgenommen und fand die Struktur und die Inhalte hervorragend", erklärte eine Teilnehmerin. "Das Format ist lebendiger und intensiver, als man es von klassischen Kongressen oder Fortbildungen kennt."
Ein weiterer Teilnehmer meinte: "Super zum Netzwerken und um neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen."


Orga-Team (von links): Samuel Mergenthal
(Diakonie Hanau), Dorothee Müller (BWMK), Carmen Blatt (Diakonie Hessen),
Simone Kling und Roland Judas (Digitalcraft GmbH).

Getragen wurde das Social Barcamp von einem breiten Bündnis aus sozialen Trägern und regionalen Unterstützern. Zu den Partnerorganisationen zählen die Diakonie Hessen, die BWMK gGmbH, das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig sowie die DigitalCraft GmbH, die das Projekt ehrenamtlich in Kommunikation und Organisation begleitete. Das erste Social Barcamp Rhein-Main-Kinzig hat gezeigt, dass in der Region ein großer Bedarf an offenen Austauschformaten für die soziale Arbeit besteht. Die Organisatoren planen bereits, das Format fortzuführen und die entstandene Community weiter zu stärken.

Weitere Informationen unter socialcamp.info

Zurück